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Psychotherapie und Hypnotherapie

Psychotherapie
Ein Überblick

über unsere psychotherapeutische Tätigkeit sowie Einblicke in die wichtigsten Themenbereiche und Störungsbilder, die wir behandeln, sollen Ihnen hier als erster Wegweiser für Ihr persönliches Anliegen dienen.

Informieren Sie sich darüber, was Sie mit diesem Angebot verändern und erreichen können.

Unser hypnotherapeutischer Ansatz eignet sich neben den vielfältigen Hilfestellungen für Erwachsene auch besonders für die Therapie von Kindern und Jugendlichen.

Hypnotherapeutische Psychotherapie

Psychotherapie - Themen und Ziele, bei denen wir helfen

Themen und Ziele, bei denen wir helfen

Es ist schon erstaunlich, dass wir für etwas, was scheußlich riecht, schlechten Mundgeruch verursacht, uns grau und ungesund aussehen lässt, ein Vermögen ausgeben.
Jeder Raucher hat sich zwingen müssen, die erste Zigarette zu rauchen. Und weil diese so scheußlich schmeckte, hat man sich gar nicht vorstellen können, davon süchtig werden zu können.
Wir mussten uns zu Beginn alle Mühe geben, abhängig zu werden.

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Suggestion eins: Rauchen würde beruhigen

Eine typische Behauptung vieler Raucher ist, dass das Rauchen beruhigt. Der außenstehende Beobachter wundert sich dann über die „Ruhe" eines Rauchers, wenn er seine Zigaretten nicht findet, der Zigarettenautomat klemmt, er kein Kleingeld hat oder seine Karte nicht findet oder feststellt, dass er in einer Nichtraucherzone gelandet ist. Er ist die „Ruhe selbst".

Viele Raucher glauben trotz unbestreitbarer Anzeichen von massiver Unruhe durch selbst kurzfristigen Nikotinentzug an die beruhigende Wirkung der Zigarette.

Tatsächlich erzeugt das Rauchen Unruhe, denn vielfach schon bei kurzfristigem Abfall des Nikotinspiegels reagiert der Körper mit Entzugserscheinungen. Der Raucher erleidet eine Wahrnehmungstäuschung. Dann greift er wieder zur Zigarette und stellt fest: die suchtbedingte Unruhe lässt nach. Deshalb glaubt man, die Zigarette beruhige. Das Einzige was die Zigarette beruhigt, ist die durch die Sucht entstandene Unruhe. Zigaretten machen unruhig, so ist es!

 

 

Suggestion zwei: Rauchen sei ein Zeichen von Freiheit

Hier ist man den Werbeslogans der Zigarettenindustrie auf den Leim gegangen. Da sieht man Bilder von gesunden Menschen, die fröhlich, unbeschwert und kontaktfreudig ihre Zigaretten qualmen.

Das Gegenteil ist der Fall. Rauchen führt oft zu Verstimmungen zwischen Rauchern und ihrer Umgebung. Es erschwert Kontakte anstatt sie zu fördern. Besonders deutlich wird dies auf Flügen, bei denen sich Nichtraucher entspannt unterhalten und der Raucher unter seinem Nikotinentzug leidet. „Lift off" heißt es in der Werbung, und man sieht ein Flugzeug starten, und was ist, es ist ein Nichtraucherflug.

Raucher sind gezwungen zu rauchen. Dies ist das Gegenteil von Freiheit. Dass der Marlboro-Mann als Vorbild einer ganzen freiheitlichen Rauchergeneration am Ende mit Lungenkrebs ans Bett gefesselt war und am Krebs gestorben ist, kann man kaum als freiheitliche Entscheidung eines Einzelnen zu sehen.

 

 

Suggestion drei: Rauchen sei männlich

Rauchen beginnt meist in der Jugend. Die Zigarettenindustrie nutzt dabei das Bedürfnis, dass Jungen männlich-stark aussehen möchten. Die Werbung suggeriert ihnen, dass Rauchen männlich sei, obwohl ihnen nach der ersten Zigarette alles andere als männlich stark zu mute ist.

Wenn sie dann erst einmal abhängig sind, können sie nicht ohne ihre Zigaretten. Als bräuchten sie die Mutterbrust hängen sie an diesen qualmenden Dingern. Haben sie sie vergessen, werden sie nervös, können sie keine bekommen, werden sie weinerlich und liefern einen erbärmlichen und keinen besonders männlichen Anblick.

 

 

Suggestion vier: Rauchen sei emanzipiert

Auch Frauen möchten oft cool und weltgewandt aussehen und halten sich an den Zigaretten fest. Manche sehen in dem qualmenden Ding ein sichtbares Zeichen der Gleichstellung und der eigenen starken Anteile. Die Zigarette als Teil der erkämpften Rechte.

War das in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts vielleicht noch bedeutsam, so hat die Zigarette diese Bedeutung heute völlig verloren. Man ist auch als Frau nicht unabhängig, wenn man raucht. Und wenn keine Zigaretten da sind, hat es bei den Raucherinnen mit der Coolheit und Unabhängigkeit ein Ende.

Meist verflucht Frau, wenn sie erwachsen und welterfahren ist, den Tag, an dem sie so blöd und naiv war, mit diesem Mist anzufangen.

 

 

Suggestion fünf: Rauchen sei Genuss

Wer glaubt, die Zigarette sei ein Genuss, sollte sich fragen, warum er andere Dinge, die auch genussvoll sind, tun oder bleiben lassen kann. Warum muss er sich eine anzünden, und warum überfällt ihn die Panik, wenn er sich vorstellt, nicht mehr zu rauchen? Und warum haben so viele Menschen das Gefühl, wie von einer furchtbaren Krankheit geheilt worden zu sein, wenn sie es geschafft haben, aufzuhören zu rauchen? Nachdem man endlich frei geworden ist, wundert man sich oft, was eigentlich dran gewesen ist, an diesen Dingern.

Manche Raucher wenden ein, dass sie bestimmte Zigaretten wirklich genießen. Die Zigarette nach dem Essen, nach dem Sex, nach dem Aufstehen. All dies sind Zigaretten, die vor allem die Nikotinabhängigkeit befriedigen, denn während des Essens, dem Sex und dem Schlafen kann man schlecht rauchen. Was man genießt ist, dass der Entzug und die Unruhe nachlässt und sich Entspannung einstellt. Die gemütliche Zigarette beim Kaffee oder in einer entspannten Situation ist überflüssig, denn das kann jeder Nichtraucher auch genießen - ohne Zigarette!

Allerdings: Rauchen kann in bestimmten Situationen für die Stabilisierung des Selbst benutzt werden, ähnlich wie ein Mensch mit großen Problemen sich mit Alkohol oder Medikamenten zu beruhigen versucht.

 

 

Suggeriere genau das Gegenteil von dem, was das Rauchen wirklich bewirkt!

Schaut man auf die Werbestrategien der Zigarettenindustrie so fällt auf, dass man versucht, dem Rauchen ein Image zu geben, welches die tatsächlichen Auswirkungen des Rauchens verschleiert. Es wird versucht, dass Rauchen mit Unabhängigkeit, Jugendlichkeit, Gesundheit, Männlichkeit, Freiheit und Kreativität zu assoziieren. Man bemüht sich, dem Raucher das Gefühl zu geben, dass er etwas von der Zigarette hat, und zu verhindern, dass ihm klar wird, dass er in erster Linie raucht, weil er abhängig ist. Vor allem für die Gewinnung von Neukunden ist es wichtig, dem Rauchen positive Assoziationen zu geben, und ihn von der Tatsache abzulenken, dass er in eine Abhängigkeit hineingerät.

Forschungen: Wie mache ich einen Konsumenten möglichst schnell abhängig?

In Amerika haben die Zigarettenkonzerne vor allem deshalb Schwierigkeiten bekommen, weil sie systematisch danach geforscht haben, welche zusätzlichen Stoffe sie der Zigarette zumischen müssen, um möglichst schnell eine Abhängigkeit zu erzeugen. Denn jeder Neukunde, den man abhängig macht, bringt den Konzernen im Laufe seines Lebens fast 50.000 Euro Profit. Dementsprechend hoch sind die Werbeanstrengungen um Neukunden zu gewinnen. Was hat man also vom Rauchen? Vergnügen? Genuss? Entspannung? Energie? Ein Pferd unter dem Hintern? Plötzlich gutes Aussehen? Einen attraktiven Freund oder eine attraktive Freundin? Wird man jünger dadurch? Alles Quatsch! Alles Illusionen! Man hat nichts davon!

 

 

Gesundheitsrisiken

Die Gesundheitsrisiken kennen alle Raucher. In der Regel weichen sie diesen Informationen aus. Raucher sind tendenziell unruhiger als Nichtraucher, da sie immer ein gewisses Maß an Nikotin brauchen. Negative Informationen über die Schädlichkeit des Rauchens machen sie zusätzlich unruhig, wogegen wiederum die Zigarette zu helfen scheint. Der Raucher schließt daraus, dass diese nicht so schädlich sein kann. Sie hilft ja. Sie hilft gegen die Unruhe, die die Zigarette selbst erzeugt hat. Hier nur ein kleiner Überblick über die Risiken des Rauchens.

Tabakrauch enthält 40 krebserzeugende Chemikalien

25 Krankheiten und Todesursachen sind auf diese Substanzen zurückzuführen. Rauchen führt u.a. zu:

erhöhter Anfälligkeit für Infekte, chronischer Bronchitis, Impotenz und Unfruchtbarkeit, Herzinfarkt und Schlaganfällen, Lungenkrebs

Ca. 100.000 Menschen sterben in einem Jahr in Deutschland an den Folgen des Rauchens. Alle 8 Sekunden wird ein Mensch durch Tabak getötet. Tabakrauch ist der stärkste exogene Allergiepromotor.

Kohlenmonoxidkonzentration in ppm (ml/m3)

  • Frische Seeluft 0,06 - 0,50
  • Stadtluft 1 - 30
  • an der Straßenecke 5 - 50
  • starker Verkehr 50 - 100
  • Zigarettenrauch 20.000 - 60.000
  • Autoabgase (voll inhaliert) 30.000 - 80.000

 

 

Wie Sie hier sehen, lohnt es sich aufzuhören, denn der Körper ist in der Lage sich wieder vollständig zu regenerieren, wenn Sie die letzte Zigarette hinter sich haben.

So erholt sich der Körper nach der letzten Zigarette

Innerhalb von 20 Minuten nach der berühmten "letzten Zigarette" laufen im Körper eine Reihe organischer Veränderungen an, die über Jahre fortgesetzt werden. Nach Angaben der Amerikanischen Krebs-Gesellschaft wird die positive Entwicklung jedoch schon durch eine einzige Zigarette pro Tag wieder aufgehoben.

Nach 20 Minuten:
Der Blutdruck sinkt auf normale Höhe - Der Puls sinkt auf normale Höhe - Die Körpertemperatur von Händen und Füßen steigt auf normale Höhe

Nach 8 Stunden:
Der Kohlenstoffmonoxidspiegel im Blut sinkt auf die normale Höhe - Der Sauerstoffspiegel im Blut steigt auf die normale Höhe

Nach 24 Stunden:
Rückgang des Herzinfarkt-Risikos

Nach 48 Stunden:
Die Nervenenden beginnen mit der Regeneration - Die Geruchs- und Geschmacksrezeptoren arbeiten verstärkt

Nach 2 Wochen - 3 Monaten:
Der Blutkreislauf stabilisiert sich - Das Gehen wird leichter - Die Lungenfunktion verbessert sich um ca. 30%

Nach 1 - 9 Monaten:
Rückgang von Hustenanfällen, Verstopfung der Nasenhöhlen, Abgespanntheit und Kurzatmigkeit - Das Flimmerepithel der Lunge wird wieder aufgebaut, dadurch erfolgt Schleimabbau und allgemeine Reinigung der Lunge und eine Verringerung der Infektionsgefahr - Die gesamten körperlichen Energiereserven erhöhen sich

Nach 1 Jahr:
Das zusätzliche Koronarinsuffizienzrisiko fällt auf die Hälfte des Risikos eines Rauchers

Nach 5 Jahren:
Das Lungenkrebs-Todesrisiko des früheren Durchschnittsrauchers (1 Schachtel pro Tag) verringert sich um fast die Hälfte - Das Herzinfarkt-Risiko verringert sich in einem Zeitraum zwischen 5 und 15 Jahren auf das eines Nichtrauchers - Das Krebsrisiko von Mund, Luft- und Speiseröhre verringert sich auf die Hälfte des Risikos eines Rauchers

Nach 10 Jahren:
Das Lungenkrebsrisiko hat sich auf das von Nichtrauchern verringert - Präkanzerose Zellen werden ausgeschieden und ersetzt - Das Krebsrisiko von Mund, Luft- und Speiseröhre, Harnblase, Nieren und Bauchspeicheldrüse sinkt weiter.

 

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Einiges vorweg:

Wenn man aufhört zu rauchen, wird dem Körper zu Anfang etwas fehlen. Viele Menschen frustriert der Gedanke, dass ihnen etwas fehlt so, dass Unruhe und Angst entstehen und der Wunsch zu rauchen sich verstärkt.

Wichtig ist sich folgendes klar zu machen: Mit dem Rauchen aufzuhören ist leichter, als passabel Klavier spielen zu lernen. Für das Klavierspielen braucht man einige Jahre Übung. Für das Nichtrauchen nur eine Entscheidung.

Viele Frauen hören spontan auf zu rauchen, wenn sie schwanger sind. Einem anderen Wesen möchten Sie das Rauchen nicht zumuten.

 

 

Wie sich das Rauchen abgewöhnen?

Für die meisten Personen ist es sinnvoll, von einem Tag zum anderen mit dem Rauchen aufzuhören. Nur etwa 20% aller Exraucher haben sich das Rauchen schrittweise abgewöhnt. Nutzen Sie die oben beschriebenen Vorstellungsübungen um herauszufinden, welcher Weg für Sie der Beste ist.

Eine weitere Möglichkeit den Weg zum Nichtraucher finden ist, sich einen Tag, bevor man mit dem Rauchen aufhört, zu überrauchen, d.h. mehr Zigaretten zu rauchen als man eigentlich verkraften kann. Wichtig ist, einen geeigneten Zeitpunkt zu wählen um mit dem Rauchen aufzuhören. Beginnen Sie erst sich vom Rauchen zu befreien, wenn Sie fest dazu entschlossen sind. Wählen Sie einen Zeitpunkt, wo Sie frei von drängenden Anforderungen und übermäßigem Stress sind.

 

 

Weitere Tipps, die Ihnen helfen Ihr Ziel zu erreichen

Wenn sie erst einmal ihren Konsum reduzieren wollen und den Ausstieg vorbereiten wollen: Sorgen Sie für genügen frische Luft und körperliche Bewegung. Beginnen Sie mit einer regelmäßigen sportlichen Betätigung, für die Sie Zeit einplanen. Wechseln Sie ihre Zigarettenmarke und rauchen Sie nur noch nikotinarme Zigaretten. Holen Sie sich ihre Zigaretten nur noch aus dem übernächsten Automaten oder aus dem übernächsten Geschäft. Dadurch verschaffen Sie sich gleichzeitig ein wenig Bewegung. Bewahren Sie Feuerzeug und Zigaretten an unterschiedlichen Orten auf. Rauchen Sie jede Zigarette nur noch bis zur Hälfte.

Haben Sie ein zweites Problem, mit dem Sie sich herumschlagen, so machen Sie einen Vertrag mit sich "Wenn ich das Rauchen nicht bis zu einem bestimmten Zeitpunkt aufgegeben habe, werde ich etwas unternehmen um dieses andere Problem zu lösen". Wenn Sie sich beispielsweise für schüchtern halten, kann der Vertrag beinhalten, jeden Tag einen fremden Menschen anzusprechen. Dies solange bis es Ihnen entweder keine Schwierigkeiten mehr macht und/oder Sie mit dem Rauchen aufgehört haben. Wählen Sie sich jemanden, der diesen Vertrag überwacht.

 

 

Vernichten

Sie alle Zigaretten in ihrer Umgebung. Entfernen Sie Aschenbecher und andere Utensilien, die Sie mit dem Rauchen verbinden. Meiden Sie, wenn möglich, eine Zeit lang die Gesellschaft von Rauchern und vermeiden sie für eine gewisse Zeit Kontexte (Kneipen, verqualmte Orte usw.), wo sie immer geraucht haben.

 

 

Mineralwasser und Obst

Kommt das Bedürfnis auf zu rauchen, so trinken Sie ein Glas Mineralwasser oder essen Sie Obst! Nehmen Sie viel Flüssigkeit zu sich. Trinken Sie mehrere Gläser Fruchtsaft, Mineralwasser oder (Kräuter-)Tee, insbesondere in den ersten Tagen, nachdem Sie mit dem Rauchen aufgehört haben. Das ist auch sinnvoll, um die Giftstoffe auszuschwemmen. Essen Sie vermehrt Obst und nehmen Sie reichlich Vitamine (vor allem die Vitamine B und C) zu sich. Machen Sie sich bewusst, dass es von Tag zu Tag einfacher werden wird, Zigaretten beiseite zu lassen und dass Sie es irgendwann genießen werden von Zigaretten frei und unabhängig zu sein.

 

 

Sich belohnen

Belohnen Sie sich für das Erreichen Ihres Zieles. Wenn Sie sich ausrechnen, wieviel Geld Sie in Zukunft dadurch sparen, dass Sie Nichtraucher werden, dann leisten Sie sich von dieser Summe bestimmte Dinge, die Sie schon immer haben wollten oder die Sie erleben wollten, wie z.B. eine Reise zu verwirklichen. Bieten Sie jeder Person, die nicht glaubt, dass Sie es schaffen werden, Nichtraucher zu werden, eine Wette an, dass Sie es schaffen. Wenn Sie diese Tipps und Anregungen beachten, haben Sie schon einen wesentlichen Schritt getan, Ihrem Ziel näher zu kommen.

 

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Ohne Motivation geht nichts

Manche Raucher hoffen, dass die Hypnose ihnen helfen würde, aufzuhören, ohne dass man dazu motiviert ist und ohne dass man sich in irgendeiner Weise anstrengen muß. Ganz ungünstig ist es, wenn jemand nur einem anderen zum Gefallen das Rauchen aufgeben will. Die Hypnose kann den Ausstieg erleichtern und eine große Hilfe sein, aber nicht den Ausstieg bewirken. Dazu bedarf es der Mitarbeit des Rauchers.

 

 

Negative Suggestionen verändern

Hypnose kann helfen, die negativen Suggestionen abzubauen, die Raucher aufgesogen haben, und die sie sich selbst geben.

Wie bereits erwähnt geben sich viele Raucher Suggestionen, die sie ans Rauchen binden. Hypnotherapie kann diese auf der bewussten und unbewussten Ebene auflösen.

 

 

Alternativen finden

Unser therapeutischer Ansatz macht deutlich, wofür man das Rauchen bisher genutzt hat, und hilft, Alternativen zu finden, die das Rauchen überflüssig machen. Das kann sehr bedeutsam sein, wenn die Zigarette eine wichtige Funktion erfüllt, z.B. man sich nur Pausen erlaubt, wenn man raucht. Wer Zigaretten benutzt, um etwas anderes besser auszuhalten, haut sich ständig auf den Zeh, um auszuhalten, dass er die Hand auf einer heißen Herdplatte hat, anstatt sie da wegzunehmen und etwas anderes zu tun, oder woanders hinzugehen.

 

 

Zielorientierung und Motivation stärken

Hypnotherapie hilft dem Raucher, seine Ressourcen zu nutzen und sich auf sein Ziel zu orientieren. Sie unterstützt beim Ausstieg und zeigt Wege, sich aus der Abhängigkeit zu lösen. Viele sind in ihrer Art zu denken so eingefahren, dass sie ihre Vorstellung von der Befreiung, die das Loslösen von dieser Sucht bedeutet, nicht in Gang bringen können. Die Angst vor dem Aufhören hat Sie bisher daran gehindert. Sie kommen nicht dahinter, dass diese Angst durch Zigaretten ausgelöst wird, und der größte Gewinn des Aufhörens in der Befreiung von dieser Angst besteht. Hypnotherapie reduziert diese Ängste und schafft ein positives Bild von dem Leben ohne Zigaretten.

 

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Die SmokeX-Programme

Die Kosten, die Raucher einem Unternehmen durch erhöhte Krankheitsraten und Fehlzeiten verursachen, sind enorm. Nur gesunde Mitarbeiter bringen wirklich gute Leistungen. SmokeX-Programme sind konzipiert für Firmen und Organisationen, die ihren Mitarbeitern oder Mitgliedern den Ausstieg aus der Nikotinsucht erleichtern möchten.

 

 

Inhalte des Programms

Die Funktion des Rauchens aufdecken und sinnvolle Alternativen schaffen:

- Wann rauche ich?
- Warum rauche ich?
- Wozu habe ich die Zigarette benutzt?

Sich von der erfolgreichen Gehirnwäsche der Zigarettenwerbung befreien

- Auf welche Suggestionen der Werbung bin ich reingefallen?
- Wie befreie ich mich davon?
- Die Motivation aufzuhören stärken.

Sich selbst auf eine rauchfreie, gesunde und genussreiche Zukunft programmieren:

- Die Raucher-Identität hinter sich lassen.
- Sich selbst auf Gesundheit und Erfolg programmieren.
- Das Verhältnis zum Körper verbessern.

Den Ausstieg planen:

- Wie höre ich erfolgreich auf?
- Welche Strategie ist für mich die Beste?
- Wie finde ich den richtigen Zeitpunkt?
- Wie bewahre ich mich vor Rückfällen?

 

 

Wir zeigen, dass man das Rauchen mit Genuss aufgeben kann

Das Milton Erickson Institut Hamburg bietet geschlossene Veranstaltungen für Firmen und Unternehmen und offene Veranstaltungen für Einzelpersonen sowie hypnotherapeutische Einzelsitzungen an. Geschlossene Veranstaltungen haben erfahrungsgemäß den Vorteil, dass die Etablierung eines gesundheitsorientierten Denkens innerhalb eines Unternehmens und die Schaffung eines Nichtraucherfreundlichen Klimas gefördert wird und die betroffenen Personen dadurch zusätzlich gestützt werden.

Wir bieten zudem Vorträge zum Thema: „Gesundheit durch effektives Selbstmanagement", in denen wir vor allem die psychischen Faktoren aufzeigen, die Krankheit und Gesundheit beeinflussen. Wir liefern dabei einfach verständliche wissenschaftlich untermauerte Fakten und hochentwickelte Strategien, wie man sich selbst und die Mitarbeiter eines Unternehmens gesund und leistungsfähig erhält.

 

 

Das Raucherentwöhnungs-Seminar

Bei diesem Angebot handelt es sich um eine Weiterbildung für Fach-Kolleginnen und Fach-Kollegen, die ihren Patienten und Klienten eine Raucherentwöhnung anbieten möchten.

Wir vermitteln in diesem Seminar hypnotische und hypnotherapeutische Techniken zur Raucher-Entwöhnung.

 

 

Menschen dürfen und sollten unterschiedlich aussehen und auch unterschiedlich viel auf die Waage bringen.
Übergewicht wird dann ein Problem, wenn es ein gewisses Maß überschreitet und den Betreffenden / die Betreffende gesundheitlich belastet oder in ihrer Beweglichkeit und ihrem Wohlbefinden beeinträchtigt.

 

Hypnose und Hypnotherapie zur Gewichtsreduzierung

Hypnose und Hypnotherapie kann man auf verschiedene Weise nutzen, um das Gewicht zu erreichen, mit dem man sich wohlfühlt.

Die Motivation abzunehmen lässt sich durch ein lebendiges, emotional positives Zielbild erhöhen, bei dem man sich selbst mit dem Gewicht, das man anstrebt, visualisiert und auch spürt. Wenn man innerlich an seinem Ziel schon mal war, und es sich exzellent anfühlt, dann zieht es einen an.

Innerlich sich in die Zukunft zu versetzen, wo man sein Ziel erreicht hat, lässt von selbst Ideen entstehen, was für die Erreichung des Zieles nützlich war. Oft haben sich berufliche oder Private Rahmenbedingungen verändert (z.B. man geht wieder mir seinem Mann tanzen) oder bestimmte Themen hat man für sich geklärt, so dass weniger Frust und wieder mehr Genuss entstanden ist.

Die Funktion des Essens lässt sich mit hypnotherapeutischen Methoden leicht explorieren. Damit wird deutlich, was sich zu ändern hat. Alternativen zum Essen können so entwickelt werden.

Unbewusste Konflikte und alte negative Erfahrungen können Unruhe schaffen, welche man mit Essen kompensiert. Diese Konflikte können hypnotherapeutisch aufgedeckt, bearbeitet und aus dem Wege geräumt werden.

Das übermäßige Essen bestimmter Lebensmittel kann von positiven Assoziationen entkoppelt werden. Die passenden Assoziationen (ist eigentlich süße Zuckerpampe) können dann etabliert und verankert werden.

 

 

Ernährungsratschläge und Diäten

In Ländern mit vielen Diätenkampagnen gibt es nachweislich die meisten Fettsüchtigen. Wie kann das sein? Viele Studien kommen zu dem Ergebnis, dass Personen, die mit einer Diät bewusst gegen den eigenen Appetit ankämpfen, nach einem Jahr dicker und schwerer sind, als eine Vergleichsgruppe, die keine Diät gemacht hat.

Erstaunlicherweise haben alle ernährungstechnischen Ratschläge der letzten fünfzig Jahre, die von Millionen von Menschen befolgt wurden, nicht wirklich funktioniert. Obwohl das Essverhalten und das Körpergewicht immer mehr in den Fokus der westlichen Menschen geraten ist, hat ihr Übergewicht zugenommen.

 

 

Das Problem mit den Diäten

Eine Diät interpretiert der Körper als eine Hungersnot. Er reduziert den Energieverbrauch und nutzt die verbliebene Nahrung bis aufs Letzte.

Man nimmt zwar zu Beginn einer Diät ab, nach einer Woche jedoch steuert der Körper dagegen. Sobald man wieder zur normalen Ernährung zurückkehrt, kehrt auch der Körper zum vorherigen Gewicht zurück.

Von der zweiten Diät an, kommt es zunehmend zu einem Jo-Jo-Effekt. Der Körper interpretiert die Diäten als Hungersnöte und legt sich ein zusätzliches Fettpolster an. Der anfängliche Gewichtsverlust wird überkompensiert.

 

 

Die Kontrolle des Essverhaltens funktioniert so lange, bis sie zusammenbricht

Menschen, die versuchen ihr Gewicht zu kontrollieren, bemerken oft, dass die Kontrolle so lange funktioniert, bis sie irgendwann zusammenbricht. Dies wird meist als persönliche Niederlage gewertet. Die Erkenntnis, es wieder einmal nicht durchgehalten zu haben, führt zur Selbstabwertung und Selbstbeschimpfungen. Die daraus resultierenden Defizite wiederum werden durch vermehrtes Essen ausgeglichen. Es entsteht ein Teufelskreis.

 

 

Warum esse ich zu viel oder das Falsche?

Eine entscheidende Frage ist, warum esse ich zu viel oder das falsche? Meist hat das vermehrte Essen die Funktion andere Bedürfnisse auszugleichen. So kann es der Beruhigung, des Stressabbaus und der Belohnung dienen. Manchmal sind es alte unverarbeitete Erfahrungen und Konflikte, die Unruhe oder emotionale Defizite schaffen und über vermehrtes, ungesundes Essen kompensiert werden.

Für einen langfristigen Erfolg ist es sinnvoll, die Funktion des Essens herauszuarbeiten. Was fehlt woanders? Dazu gibt es einfach schnelle Techniken. Dann sollten Alternativen zu Essen entwickelt werden, die das sicherstellen, was über das Essen erreicht wurde.

Eventuell müssen alte Verletzungen und negative Erfahrungen bearbeitet werden. Dies kann vor allem bei sehr starkem Übergewicht notwendig sein.

 

 

Nicht verzichten sondern genießen

Es ist schwer möglich, sich etwas weg zu nehmen, was man genießt ohne bessere Alternativen entwickelt zu haben.

Man sollte sich also vorstellen können, wie gut und angenehm leicht man sich mit weniger Körpergewicht fühlt. Das entscheidende ist auch nicht das Idealgewicht sondern das Wohlfühlgewicht. Es sollte möglich sein, sich ohne die Fett-Schutzschicht sicher und geborgen zu fühlen. Man sollte Freude an der Bewegung entwickeln.

 

 

Sport und Bewegung

Hier sei erwähnt, dass es wenig bringt, Sport nur mit der Absicht zu machen, abzunehmen.

Wenn die Bewegung selbst keine Freude bringt, hat man nach kurzer Zeit schon das Gefühl, sich übermäßig angestrengt zu haben. Die sportliche Betätigung wird als mühsam empfunden, was wiederum Frust erzeugt, der dann wieder mit Essen kompensiert wird. Man sollte also auf die Suche nach einer sportlichen Betätigung gehen, die einen begeistert und von selbst in Bewegung bringt.

Wichtig ist zu realisieren, dass Sport und Bewegung zum Aufbau der Muskelmasse führt. Muskeln sind schwerer als Fett. Deshalb kann es ein Erfolg sein, wenn man Muskelmasse aufbaut, und gleichzeitig sein Gewicht hält.

 

Die Wahrscheinlichkeit, eine Prüfung zu bestehen, kann durch eine effektive psychologische Prüfungsvorbereitung entscheidend erhöht werden.
Wir helfen bei Prüfungs- und Leistungsängsten sowie bei Arbeits- und Lernstörungen.

 

Prüfungsängste, Nervosität, Black-Out

Prüfungs- und Leistungsängste können eine Person in ihrer Entwicklung extrem behindern. Nichts ist ärgerlicher, als einen Lernstoff zu beherrschen, ihn aber in der entscheidenden Prüfung nicht präsentieren zu können, bzw. für einen Beruf geeignet zu sein, aber an den Prüfungen zu scheitern.

Probleme mit Lernblockaden, übermäßiger Nervosität und Black-Outs sind bei der Bedeutung mancher Prüfungen mehr als verständlich. Schließlich ist es entscheidend für die persönliche Entwicklung, dass man bestimmte Prüfungen erfolgreich bewältigt. An einer Prüfungsschwelle zu scheitern, kann langfristige Probleme mit sich bringen. Gleichzeitig kann eine erfolgreich bestandene Prüfung bei einer Person Potentiale frei setzen, die vorher gar nicht sichtbar waren.

 

 

Lernstrategien

Bei einigen Studenten und Schülern beginnen die Probleme schon in der Lernphase. Unsystematisches Lernen, häufige Ablenkungen, schlechte Lernstrategien, manchmal auch übermäßiges Lernen, wo alles unabhängig von der Relevanz gelernt wird, führen bei manchen Lernenden zu einer Vorbereitung, wo die Ängste berechtigt erscheinen, da so nicht zu erwarten ist, dass man die Prüfung besteht.

Hier sollte rechtzeitig korrigiert werden. Wir vermitteln die passenden Lernstrategien, abgestimmt auf die spezifische Prüfungsart (Multiple Choise, schriftliche Ausarbeitungen, mündliche Prüfung), zeigen wie man einen sinnvollen Lernplan mit Pufferzeiten entwickelt, Ablenkungen vermeidet, Lernblockaden auflöst.

 

 

Prüfungsstrategien

Prüfungsstrategien müssen auf die Art der Prüfung (schriftlich, mündlich) angepasst sein.

Neben der passenden Einstellung, die entwickelt werden sollte (hier kommen Elemente aus dem Leistungssport zum Einsatz), liefern wir Strategien, wie man in der Prüfung seine Ressourcen und Fähigkeiten aktivieren kann, mit Aufregung und Nervosität umgeht, eine sportliche zielorientierte Haltung einnimmt, so dass die Wahrscheinlichkeit steigt, dass in der Prüfung die beste Leistung abgerufen wird, zu der man in der Lage ist.

 

 

Verkoppelung mit seinen Ressourcen

Wer mit der passenden Einstellung und im Besitz der eigenen Fähigkeiten und Ressourcen in eine Prüfung geht, wird diese mit hoher Wahrscheinlichkeit bestehen.

Während die passende Einstellung weitgehend auf kognitiver Ebene hergestellt werden kann, können die Ressourcen und Fähigkeiten auf unbewusster Ebene mit der Prüfungssituation verkoppelt werden, so dass sie automatisch ausgelöst werden. Wir helfen, dies zu vollbringen.

 

 

Zur psychologischen Behandlung von Ohrgeräuschen finden Sie In der Folge einige wichtige Informationen
(in Ergänzung zu ärztlichen Maßnahmen und der Behandlung durch den Hörakustiker)

 

Allgemeines zu Tinnitus (Ohrgeräuschen)

In Deutschland leiden 600.000 bis 800.000 Menschen an Ohrgeräuschen (hochfrequentes Pfeifen, Rauschen, Zischen, Klirren, Brummen). Es dominieren hochfrequente Geräusche, was mit Hörverlusten im hochfrequenten Bereich zusammenhängt. Die Geräusche können mehr oder weniger gleichförmig empfunden werden oder aber schwanken und auch anfallsweise auftreten. Es gibt dann Phasen, in denen das Geräusch völlig verschwunden ist.

Als chronisch wird der Tinnitus bezeichnet, wenn er länger als sechs Monate besteht.

 

 

Belastungen durch Ohrgeräusche

Für die Betroffenen sind die Ohrgeräusche oft so belastend, dass sie die Lebensqualität entscheidend beeinträchtigen.

Viele Betroffene leiden unter Schlafstörungen insbesondere Einschlafstörungen, psychosomatische Störungen wie Schwindelanfälle, Spannungskopfschmerzen, Magenschmerzen und unter den Auswirkungen übermäßiger Medikamenteneinnahme.

Die Patienten fühlen sich hilflos den Ohrgeräuschen ausgeliefert.

Der empfundene Kontrollverlust, die Hilflosigkeit, das Gefühl machtlos dem Tinnitus gegenüber zu stehen und die Hoffnungslosigkeit führen zu depressiver Verstimmtheit, Reizbarkeit und Angstreaktionen. Es entsteht das Gefühl sich nicht mehr entspannen und konzentrieren zu können sowie die Befürchtung, den Anforderungen der Arbeitssituation nicht mehr gerecht zu werden.

 

 

Der Teufelskreis des Tinnitus

Untersuchungen zeigen, dass die subjektive Beeinträchtigung durch den Tinnitus mehr oder weniger unabhängig von der objektiven Lautstärke ist.

Ausschlaggebend für die Stärke der erlebten Beeinträchtigung ist nicht die Qualität der Geräusche an sich, sondern die subjektive Verarbeitung durch den Betroffenen. Dabei ist die dysfunktionale Aufmerksamkeitsfokussierung auf die störenden Geräusche ein wesentlicher Faktor.

 

 

Selbstverstärkungsschleife

Kontinuierlich auftretende Reize, die keine Handlungsrelevanz besitzen (vorbeifahrende S-Bahn, Ticken einer Uhr, Geräusch eines Kühlschranks), werden in der Regel mehr und mehr ausgeblendet und irgendwann kaum noch registriert. Dies ändert sich, wenn die auftretenden Geräusche immer wieder heftige emotionale Reaktionen auslösen.

Viele Tinnitus-Patienten erleben ihre Ohrgeräusche als starke Beeinträchtigung und entwickeln heftige Emotionen wie Wut, Angst und Hilflosigkeit, bei der Wahrnehmung des Tinnitus. Dies führt zu einer verstärkten Fokussierung auf den Tinnitus und einer verstärkten Wahrnehmung der Ohrgeräusche. Der Betroffene befindet sich in einem sogenannten Teufelskreis.

 

 

Behandlung von Ohrgeräuschen/Tinnitus und Hörstürzen

Tinnitus kann auf unterschiedliche Weise mit hypnotherapeutischen Methoden behandelt werden. Die Ansätze variieren je nachdem ob es sich um einen akuten oder chronischen Tinnitus handelt.

  1. Akuter Tinnitus und Hörstürze sind in der Regel die Folge von Stress und Anspannung. Da das Ohrgeräusch oft zusätzlich Stress produziert, sind die Betroffenen oft nicht in der Lage, ohne Hilfe sich ausreichend zu entspannen und dem Organismus wieder ins Gleichgewicht zu verhelfen. Darüber hinaus sollte der Betroffene den Tinnitus oder Hörsturz zum Anlass nehmen, seine Abgrenzungsfähigkeiten zu verbessern und mehr Gelassenheit, Ruhe und Ausgeglichenheit zu entwickeln. Man sollte rechtzeitig merken, wenn man zu viel um die Ohren hat. Hypnose und Hypnotherapie sind hier die Methoden der Wahl.
  2. Chronischer Tinnitus lässt sich selten vollständig beseitigen. Dennoch kann der Betroffene lernen, den Tinnitus so weit zu kompensieren, dass er ihn nicht mehr als belastend empfindet.

 

Wenn Du an mich denkst,
erinnere die Stunden,
in welchen Du mich am liebsten hattest
Rainer Maria Rilke

Wir bieten therapeutische Hilfe für Menschen, die Verluste durchleben müssen, sowie Fortbildungen für Kollegen, die mit Personen arbeiten, die unter Verlusten leiden.

 

Verluste sind Teil unseres Lebens

Die meisten werden in angemessener Zeit betrauert und bewältigt.

Unter ungünstigen Bedingungen können sie einen Menschen ein Leben lang begleiten. Dann fällt es auch nach langer Zeit noch schwer, aus der Trauer zu finden und den Verlust hinter sich zu bringen.
Oft kreist der Betroffene immer wieder um das gleiche Ereignis, ohne dass sich irgendetwas an der Trauer und dem Schmerz verändert

 

 

Verlust als Trauma

Der Verlust eines geliebten Menschen kann für einen Hinterbliebenen traumatisch sein und sich in ungünstiger Weise ins Gedächtnis einbrennen. Diese Erfahrung dominiert dann die Erinnerung an den Verstorbenen und der Hinterbliebene kommt nicht zur Ruhe.

Derartige traumatische Erfahrungen können bearbeitet werden.

 

 

Schuldgefühle

Wenn Schuldgefühle mit dem Verlust verknüpft sind, wichtige Themen offen geblieben sind oder Wichtiges nicht mehr gesagt werden konnte, kann der Verlust oft nicht gut bewältigt werden.

Bestimmte hypnotherapeutische Methoden können helfen sinnvolle Lösungen zu finden und Schuldgefühle aufzulösen.

 

 

Unabgeschlossene Themen

Manche Menschen plagen sich damit, dass sie einem Verstorbenen wichtige Dinge nicht gesagt haben oder Bedeutendes unausgesprochen geblieben ist.

Das kann ein Gegenstand werden, der verhindert, dass der Verlust angemessen betrauert und bewältigt wird.

Es gibt verlässliche Wege, diese offenen Themen zu einem tröstenden Abschluss zu bringen.

 

 

Ungerechte Verluste

Verluste können als ungerecht und unverdient empfunden werden.

Dann fällt es besonders schwer, sich mit dem Verlust abzufinden. Manche Betroffene haben das Gefühl, unter den Bedingungen, die der Verlust geschaffen hat, nicht leben zu können und nicht leben zu wollen.

Ohne therapeutische Hilfe ist es für die Betroffenen dann oft schwierig, einen Weg zu finden.

 

 

Das Gute erhalten

Wenn man eine wichtige Person verliert, die zudem sehr hilfreich für einen war, kann das Gute und Unterstützende, das diese Person einem gegeben hat, erhalten bleiben.

Die verstorbene Person kann in der Vorstellung als Mentor wirken, zu einer echten inneren Ressource werden und Sicherheit geben.

 

Scham und Schuld sind die beiden
großen Traktoren, die uns auf Spur halten

Scham- und Schuld beruhen auf erzeugten Gefühlen, die uns zu sozialen Wesen machen.
In übersteigerter Form können sie die Lebensqualität stark einschränken.

Wir haben zur Bearbeitung von quälenden Scham- und Schuldgefühlen therapeutische Ansätze entwickelt, die wir in Seminaren, auf Kongressen und auf Tagungen präsentieren.

 

Scham und Stolz

Scham ist ein biologisch verankertes Gefühl, das entsteht, wenn die betroffene Person das Gefühl hat, den Kriterien des sozialen Systems, dem sie zugehören will, nicht zu entsprechen.

Das Gegengefühl zu Scham ist der Stolz.

Die stolze Person hat das Gefühl, die Kriterien überzuerfüllen und möchte gesehen werden. Der sich Schämende möchte im Erdboden versinken.

 

 

Scham und psychische Probleme

Scham und Peinlichkeitsproblematiken können soziale Ängste auslösen, Suchtverhalten fördern, der Hintergrund für sexuelle Probleme sein sowie Leistungs- und Präsentationsängste auslösen.

Probleme mit Scham und Peinlichkeitsgefühlen sind in vielen Fällen einfach und schnell lösbar. Der Hintergrund des Schamproblems muß erfahrbar gemacht werden, um zugrundeliegende Ereignisse bearbeiten zu können.

 

 

Schuldgefühle ohne schuldig zu sein

Oft fühlen sich Menschen für Ereignisse verantwortlich, für die sie keine Verantwortung haben. Schuld wird auch oft empfunden, wo überhaupt keine zu erkennen ist.

Manche Menschen haben sogar ein schlechtes Gewissen, obwohl sie gleichzeitig denken, dass sie keins haben müssten.

 

 

Eingeredete Schuldgefühle

Verbreitet sind eingeredete Schuldprobleme oder Familien-Konstellationen, bei denen jemand (meist eine erwachsene Person) die Verantwortung auf einen anderen (oft das Kind) abschiebt („Wegen Dir habe ich heiraten müssen“).

Wer unter starken Schuldgefühlen leidet, hat das Gefühl, es nicht verdient zu haben, das Leben zu genießen. Meist führt man dann ein reduziertes Leben oder ist ständig damit beschäftigt, die empfundene Schuld auszugleichen und abzudienen und reibt sich für andere auf.

Viele Lebensentscheidungen sind mit unbewussten Schuldgefühlen verbunden. Innerliche Erfolgsverbote haben ebenfalls oft mit Schuldgefühlen zu tun.

 

 

Reale Schuld

Menschen, die sich tatsächlich schuldig gemacht haben und nach Möglichkeiten suchen, diese Schuld auszugleichen, bieten wir ebenfalls konkrete Angebote.

 



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